Informatik

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Informatik:Für dich ist der graue Kasten namens Monitor und seine Funktionen bereits ein Begriff? Du würdest auch sagen, dass dich Programmieren, Soft- und Hardware interessieren?

Um im technischen Fach Informatik an der Uni gerüstet zu sein, braucht man gute Kenntnisse in Programmiersprachen. Mathekenntnisse sind nicht unbedingt nötig, man muss aber auf jeden Fall in der Lage sein, logisch denken zu können. NeueinsteigerInnen sollten sich schon von Beginn an sehr, sehr intensiv mit einer Programmiersprache (am ehesten JAVA) auseinandersetzen.

Die Prüfungsordnung empfiehlt für das erste Jahr die Einführungen in die Informatik 1 und 2 - Technikorientierung (InfTech1/2). Die 4-stündigen Veranstaltungen unterteilen sich wie üblich in 2 Stunden Vorlesung und 2 Stunden Übung. Die Vorlesungen widmen sich dem Rechneraufbau und ab dem zweiten Semester der Programmiersprache JAVA. Es werden komplexe Programme erstellt (z.B. Sortieralgorithmen, Baumstrukturen usw.). In der Übung werden praktische Aufgaben zur Vorlesung (Binärzahlen, logische Schaltungen, leichte Algorithmen) erläutert. In Gruppenarbeit werden die Aufgaben der Übung (meist außerhalb der Universität) erledigt. Am Ende jedes Semesters steht eine 2-stündige Klausur an.

Es muss sehr sehr viel Zeit zur Eigenarbeit eingeplant werden, die wöchentlich abzugebenden Übungsblätter bedeuten einen wirklich nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand, noch dazu ist die "Fachkultur" in Informatik etwas anders als bei den Soziologen, ihr solltet euch von Anfang an Kommilitonen suchen, die mit euch zusammen lernen. Wöchentliche Lerngruppen abzuhalten ist unabdingbar!

Informatik gehört zu den anspruchsvolleren technischen Fächern, doch neben der Monotonie am Rechner bietet das Fach attraktive Vertiefungsmöglichkeiten.

Die „Anstrengungen" lohnen sich, denn die beruflichen Aussichten sind sehr gut!

Nebenfachordnung: [1]