Wissenswerte Stichworte zu Soziologie, Studienalltag und Unipolitik

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letzte Überarbeitung: Sept. 2010 (Heike & Georg), 30.09.11 Richy

A


AGIL: Vierfeldertafel von Talcott Parsons: A = Adaption; G = Goal Attainment; L = Latent-Pattern-Maintenance; I = Integration.

Alumni: Ehemaliger Studierender oder MitarbeiterIn.

Akademische Grade / Titel der Dozenten

  • Dr.: DoktorIn
  • HiWi: Wissenschaftliche Hilfskraft auch studentische Hilfskraft
  • PD: PrivatdozentIn. Privatdozent(inn)en sind zeitlich befristet vom Institut beauftragt bestimmte Lehrveranstaltungen durchzuführen.
  • Prof.: ProfessorIn
  • Studentische Hilfskräfte: Ähnlich wie Tutor(inn)en sind studentische Hilfskräfte an einem Fachgebiet angestellt und unterstützen die dortige Arbeit. Allerdings dürfen studentische Hilfskräfte keine Lehrveranstaltungen durchführen.
  • Tutor: Tutor(inn)en ergänzen meist eine spezielle Lehrveranstaltung der Dozent(inn)en durch ein Tutorium, das wie ein Seminar aufgebaut ist. Tutor(inn)en sind Studierende, die meist für 2 Jahre am Institut angestellt sind.
  • WM/ WiMi: Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn an der Uni ohne Prof.-Titel aber mit Hochschulabschluss.

Akademischer Senat / AS : Der AS setzt sich zusammen aus dem Präsidenten als Vorsitzenden ohne Stimmrecht, 13 Professorinnen oder Professoren, 4 akademischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern, 4 Studierenden und 4 sonstigen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern. Die Vertreter/innen der Mitgliedergruppen im AS werden jeweils von der Gesamtheit ihrer Mitgliedergruppe gewählt. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt zwei Jahre. Zu den Aufgaben gehören u.a. die Festsetzung von Zulassungszahlen, Stellungnahmen zum Haushalt und zu Studien- und Prüfungsordnungen, Strukturreformen - und damit auch Einrichtung oder Auflösung ganzer Fakultäten oder Studiengänge. Mehr Infos auf der offiziellen Homepage des AS der TUb


Auslandsaufenthalt während des Studiums: Im Ausland zu studieren bringt jede Menge neue Erfahrungen und macht definitiv Spass. Damit alles richtig klappt, sollten die Vorbereitungen mindestens 1 Jahr vorher begonnen werden. Das IfS unterhält derzeit Kooperationen mit der Universität Trondheim (Norwegen)und Madrid (Spanien). Es können aber auch Studienaufenthalte an anderen Universitäten anderer Staaten absolviert werden. Genaue Informationen dazu sind erhältlich bei dem ERASMUS-Beauftragten des Institutes (derzeit Prof. Knoblauch). Daneben sind auch Auslandspraktika möglich. Grundlegende Infos finden sich im Campus Center der TUB und dem Akademischen Auslandsamt. Eine finanzielle Förderung für den Zeitraum ist meist unerlässlich. Infos hierzu bekommt ihr beim DAAD, beim Bafög-Amt oder bei der Studienberatung.

AVV: Das Alternative Studienverzeichnis

B


BAföG: Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz: BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbildung von Schüler(inne)n und Studierenden.

BDS: Berufsverband Deutscher Soziologinnen und Soziologen e.V.. Der BDS vertritt die beruflichen Interessen sozialwissenschaftlicher Absolvent(inn)en, die als Mitglied angemeldet sind. Die Mitglieder sind in Fach- und Regionalgruppen organisiert. Regelmäßig finden Tagungen und Workshops statt. Der BDS gibt halbjährlich die Zeitschrift "Sozialwissenschaft und Berufspraxis" heraus. Außerdem: Informationen zu Praktika, Fortbildungen, Netzwerken,

C


c. t.: cum tempore (lat.); mit Zeit, d. h. 15 min (die "Akademische Viertelstunde") später als angegeben

cultural lag: engl. = kulturelles Zurückbleiben; von W. F. Ogburn geprägter Begriff, der davon ausgeht, dass die Gesellschaft den technischen Erfindungen, an die sie sich anzupassen habe, immer etwas hinterherhinkt.

Campusplan


D


DAAD:Deutscher Akademischer Austausch Dienst fördert Auslandsaufenthalte. Siehe auch unter Auslandsaufenthalt.


DFG: Deutsche Forschungsgemeinschaft

DGS: Deutsche Gesellschaft für Soziologie. Dachverband für alle Soziolog(inn)en in Deutschland. Alle zwei Jahre findet der Kongress der Deutsche Gesellschaft für Soziologie zu einem übergeordneten Thema.


F


Fachgebiet (FG): Das Institut für Soziologie ist thematisch in Fachgebiete organisiert. Jedes Fachgebiet wird von einem Lehrstuhlinhaber d.h. Professor geleitet. Folgende Fachgebiete bilden den Kernbereich am IfS:

Techniksoziologie, Organisationssoziologie, Allgemeine Soziologie (insbesondere Theorien moderner Gesellschaften), Methodenlehre, Stadt- und Regionalsoziologie, Architektur- und Planungssoziologie. Daneben gibt es zwei weitere Themenschwerpunkte, die durch eine Gast- und eine Sonderprofessur abgedeckt werden: Medien- und Geschlechtersoziologie sowie Wissen und Innovationen.

Fak: Fakultäten: Unser Studiengang gehört zur Fak. VI Bauen, Planen, Umwelt

Forschungsförderung: Forschungsprojekte an der Universität können auf verschiedenen Wegen finanziell gefördert werden: Durch die Universität selbst, durch Stiftungen (z.B. der Volkswagenstiftung), die EU, oder die DFG (Deutsche Forschungsgesellschaft) . Häufig existieren bei diesen Einrichtungen auch spezielle Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Fremdsprachen: Es gibt zwei Einrichtungen, an denen man Fremdsprachenkurse belegen kann:

  • Die Zentraleinrichtung Moderne Sprachen - [1] und
  • die Sprach- und Kulturbörse - SKB im FR-Gebäude

G


Gebäudebezeichnungen: An der TU hat jeder Gebäudekomplex eine Abkürzung, die Ihr z.B. im Vorlesungsverzeichnis findet, z.B. H1023 = Hauptgebäude Raum 1023, FR = Franklinstrasse 28/29. Eine Übersicht über alle Gebäude der TU-Berlin beim Link Campus-Plan

Gremien an der TU:

  • Institutsrat: Der Institutsrat berät und entscheidet über Fragen der Lehre, Personalbesetzungen, Hochschulpolitik, Veranstaltungen usw.

Alle MitarbeiterInnen des Institutes sind automatisch Mitglieder des Institutsrats. Stimmberechtigt sind für die jeweiligen Statusmitglieder nur die gewählten VertreterInnen. Auch studentische VertreterInnen sind Teil des Institutsrates - eine wichtige Form der studentischen Mitbestimmung!

  • Prüfungskommission: Die Prüfungskommission berät und entscheidet über alle Prüfungsangelegenheiten des Studiengangs Soziologie technikwiss. Richtung. Aus jeder Statusgruppe sind gewählte Mitglieder vertreten.

Fakultät VI - Planen, Bauen, Umwelt: Die Fakultät 6 ist der Teil der Universitätsstruktur, an dem das IfS angesiedelt ist. Zurzeit besteht die TU Berlin aus sieben Fakultäten. Neben dem Institut für Soziologie sind folgende Institute an der Faklutät 6 angesiedelt: Architektur, Bauingenieurwesen, Geodäsie, Landschaftsplanung, Stadt- und Regionalplanung.

  • Fakultätsrat: Der Fakultätsrat [auch FakRat oder FKR] entscheidet über den Haushalt der Fakultät, über die Verteilung der Stellen für akadmisches (Assi's)und sonstiges Personal Daneben ist er für die Organisation der Lehre an der Fakultät zuständig, einschließlich der Verabschiedung von Studien- und Prüfungsordnungen. Ein weiteres Aufgabengebiet der Fakultätsrate besteht in der Berufung neuer HochschullehrerInnen auf freiwerdende Stellen sowie sie Sicherung des wissenschaftlichen (ProfessorInnen-) Nachwuchses durch die sogenannte Habilitation. Der Fakultätsrat setzt sich zusammen aus gewählten Mitgliedern der verschiedenen Statusgruppen (Studenten, WMs, Profs, Andere) der Institute der jeweiligen Fakultät. Die Wahlen zum Fakultätsrat finden alle zwei Jahre statt (die nächste ist 2009).
  • Ausbildungskommission: Die Ausbildungskommission berät bzw. unterstützt den Fakultätsrat z.B. bei der Entstehung neuer Studiengänge. Sie wird nicht gewählt, sondern wird durch den Fakultätsrat eingesetzt.
  • AStA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss): Der AStA ist die zentrale Interessenvertretung der Studierendenschaft an einer Universität. Der AStA wird durch das StuPa eingesetzt und unterhält u.a. zahlreiche Beratungsangebote für Studierende.
  • StuPa (Studierendenparlament): Das StuPa wählt den stud. Wahlvorstand, den Aushaltsausschuss der verfassten Studierendenschaft und die Mitglieder des AStA. Das StuPa beschließt auch so ziemlich alles rund um das Thema Semesterticket. Es wird jedes Jahr gewählt und besteht aus 60 Studierenden.

I


IfS: Abkürzung für "Institut für Soziologie"

Immatrikulationsamt (kurz: Immaamt): Das Immatrikulationsamt verwaltet alle Daten der Studierenden. Einmalig muß sich jeder, der einen Studienplatz erhalten hat, als Studierender an der TU-Berlin hier einschreiben. Die Exmatrikulation wird ebenfalls vom Immaamt durchgeführt. Eine neue Postadresse muss dem Immaamt schriftlich gemeldet werden.

Inst.: Institut, wissenschaftliche Einrichtungen unterhalb der Fakultäten

ISIS: Information System for Instructors and Students. Onlineplattform, in der ihr die Texte zu den einzelnen Seminarstunden als PDF-Datei und das Textarchiv des IfS findet. Anleitung zur Anmeldung und Nutung findet ihr im Isismanual

L


LK: Die Lehrkonferenz bietet Studierenden des IfS die unmittelbare Möglichkeit mit Professorinnen und Professoren sowie den übrigen Lehrenden über Verbesserungen in der Ausgestaltung der Lehre, der Studienorganisation etc. zu sprechen. Die Studierendenschaft wird hauptsächlich durch die Soz.Ini vertreten (Anonymität), aber auch jeder/jede Einzelne kann hier Probleme, Kritik und Wünsche vortragen.

LP: Leistungspunkte aka Credit Points im Bachelor/Master-STudium


LSK: Die Kommision für Lehre und Studiumist eine der ständigen Kommisionen die den AS und den Präsi beraten. Außerdem verfasst sie Studien- und Prüfungsordnungen neu, Bewilligt Projektwerkstätten und Innovationstutorien. Die LSK setzt sich zusammen aus zwei HochschullehrerInnen, zwei akademischen MitarbeiterInnen, einer/m sonstigen MitarbeiterInnen und fünf Studentinnen oder Studenten. Die Vertreter/innen der Mitgliedergruppen in der LSK werden jeweils von der Mitgliedergruppe im Akademischen Senat gewählt. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt zwei Jahre.


LV: Lehrveranstaltung


M


Mensakarte: In den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks kann man nur mit Karte zahlen. Die Karte könnt ihr z.B. an der Kasse der TU-Hauptmensa kaufen. Sie kann an Automaten mit Bargeld aufgeladen werden.

MentorIn: Zu Beginn des Studiums wählt ihr einen der Dozenten, der euch als Mentor zur Verfügung steht aus. Einmal im Semester vereinbart ihr einen Sprechstundentermin in dem ihr euer Studium (Studienverlauf, Zukunftsplanung, Probleme usw.) besprecht. Es empfiehlt sich möglichst in den ersten zwei Studienwochen einen Mentor auszuwählen. Hierzu geht ihr einfach in die Sprechstunde des Dozenten und fragt ihn/sie ob es möglich ist, dass er/sie euer Mentor wird. Zum Mentorentermin müsst ihr den Mentorenlaufzettel mitnehmen. Zusätzlich haben wir schon ein paar Mentoren - Erfahrungsberichte von Studis. Traut euch eure eigenen Eindrücke festzuhalten.

Modulhandbuch: Im Modulhandbuch sind genaue Beschreibungen der einzelnen Modulveranstaltungen und deren Leistungsanforderungen sowie Leistungsformen dargelegt.

N


Nebenfachordnung: Hier sind die Studien- und Prüfungsmodalitäten für die technischen Fächer zu finden.

P


Paradigma: Denkmuster oder Schule, das das wissenschaftliche Weltbild, die Weltsicht einer Zeit prägt.


Plenum: Mz. Plena; Zusammenkunft mehrer Menschen zum Bereden bestimmter Dinge z. B. SozIni Plenum

PO: oder auch SPO ist dieStudien- und Prüfungsordnung (Stand: Mai 2007) für den Studiengang Soziologie t.w.R.


PS: Proseminar


Prüfungsamt: Das Prüfungsamt oder "Bereich Prüfungen IB" im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, verwaltet alle erbrachten Leistungen in eurem Studium. Prüfungen müssen hier angemeldet werden. Zu Beginn des Studiums müsst ihr einmalig einen Studienbogen anlegen (meist anlässlich der ersten Prüfungsanmeldung). Wie, wo und Wann man sich für eine Prüfung anmeldet und Wie oft man eine Prüfung wiederholen darf, steht auch in der Studien- und Prüfungsordnung

Prüfungsanmeldung: Prüfungen können auf verschiedenen Wegen angemeldet werden. Für einige Seminare etc. müssen wir noch zum Prüfungsamt laufen (möglichst vor den Öffnungszeiten dasein). Zur Zeit findet eine Umstellung auf QUISPOS statt. Andere Möglichkeiten sind Moses oder durch Teilnahme bzw. Erscheinen. Die Unterlagen (rosa Durchschlag), die ihr beim Prüfungsamt erhaltet, müssen zum Prüfungstermin an den/die prüfende Dozentin/en übergeben werden. Dort wird eure Note sowie der Inhalt des Prüfungsthemas eingetragen und dann an das Prüfungsamt zurückgeschickt. Den gelben Durchschlag behaltet ihr für eure Unterlagen.

Prüfungsformen: In schriftlicher Form kann eine Prüfung eine Klausur sein, oder aber eine selbständig angefertigte Hausarbeit zu einem Thema, das vorher mit dem Dozenten / der Dozentin abgesprochen wird. Daneben gibt es für bestimmte Module/Veranstaltungen auch mündliche Prüfungen. Auch hier wird das Prüfungsthema vorher mit dem Dozenten / der Dozentin abgesprochen und entsprechend vorbereitet. In einigen Prüfungen wird vom Studierenden zu Beginn ein zehnminütiges Kurzreferat (freie Rede, ohne Unterlagen!) gehalten. Anschließend wird der Dozent / die Dozentin Fragen zu dem Thema stellen. Bei der Prüfung ist noch ein Beisitzender anwesend, der die Prüfung protokolliert. Nach vorheriger Absprache mit DozentIn und Prüfling können gelegentlich auch Mitstudierende in die Prüfung, als ZuhörerInnen gehen. Eine weitere Form der Leistungserbringung ist die Prüfungsäquivalente Leistung (PäS, PL). Dabei handelt es sich meistens um Kombinationen mehrerer Prüfungsformen z. B. Hausarbeit und Referat.

Praktikum: Im BA Studium der Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung musst du ein Praktikum in einem für Soziologinnen relevanten Berufsfeld absolvieren. Das Praktikum muss mindestens 4 Wochen (im Diplom 8 Wochen) in Vollzeit-Arbeit (40 h/Woche) dauern und soll während der vorlesungsfreien Zeit, ab dem 5. Fachsemester erfolgen. Ziel des Praktikums ist es, Einblicke in Berufsfelder in Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden zu gewinnen. Nach dem Praktikum musst du eine Praktikumsarbeit schreiben (Praktikumsbericht), der eine soziologische Reflexion deines Praktikums beinhalten soll. Weitere Informationen zum Ablauf der Praktikumsphase bekommst du unter: http://www.soz.tu-berlin.de/menue/lehre/unterlagen_und_dokumente/


Q


QUISPOS: Online Plattform zur An- und Abmeldung für Prüfungen und Noteneinsicht. Zugang erfolgt über das TUBIS-Portal mit den tubit-Benutzerdaten. Über den Reiter "Studierendendaten" gelangt man zur QISPOS-Seite. Der Zugang erfolgt über die TAN-Nr. aus der persönlichen TAN-Liste, die jeder Studi zum Studienbeginn zugesandt bzw. man bei der Kartenausgabestelle zusammen mit dem Studi-Ausweis erhält.


S


Schloss Bröllin: "Schloss Bröllin" ist ein Kultur- und Kunsthof im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Anlage ist ein ehemaliger Gutshof, der mittlerweile aufwendig restauriert wurde. Die Anlage liegt in einer reizvollen Landschaft in der Nähe von Pasewalk. Die SOZ.INI veranstaltet seit vielen Jahren jedes Semester eine Ausflugsfahrt nach Bröllin (über ein Wochenende). Im Wintersemester gilt die Fahrt als "Ersti-Fahrt" insbesondere dem Kennenlernen der Erstsemester!

SE = Seminar


Semesterticket: Das Semesterticket erhältst du, wenn du die Semesterbeiträge gezahlt hast und damit als Studierender der TU zurückgemeldet bist. In den Tarif-Zonen A, B und C kannst du damit alle Verkehrsmittel benutzen und auch das Fahrrad mitnehmen. Gleichzeitig ist dein Semesterticket auch dein Studierenden- und Bibliotheksausweis. Das [www.tu-berlin.de/stb Semesterticketbüro] wird durch den AStA organisiert.

SoSe = Sommersemester

SOZ.INI: Abkürzung für "Soziologie.Initiative" - die studentische Fachschaftsinitiative der Soziologie an der TUB. Sie organisiert und vertritt die Interessen der Soziologie-Studierdenden gegenüber Lehrenden, Mitarbeitenden und Universitätsverwaltung, organisiert die Einführungsveranstaltung, gemeinsame Reisen wie der DGS-Kongress oder die Bröllin-Fahrt. Jeder Soziologie-Studierende kann sich beteiligen und ist hierzu herzlich eingeladen. Die SOZ.INI trifft sich in der Regel jeden ersten Dienstag des Monats (entweder im I-Café am Foyer des Franklingebäudes oder im Raum FR 2062).

Sozietät = Gesellschaft, Gemeinschaft

s. t. = sin tempore; Veranstalungsbeginn ohne akad. Viertel, pünktlich zur angegebenen Zeit

Stipendien Nicht nur für Super-Begabte sondern auch für gesellschaftlich Engagierte, aber auch sozial benachteiligte. Berechnungsgrundlage ist die wirtschaftliche Befürftigkeit. Es gibt auch Bücherstipendien. Vorteil: muss man nicht zurückzahlen. Mehr unter: [www.stipendienlotse.de]

StuPa = Studierendenparlament

Studentenwerk: Das Studentenwerk berät und betreut Studierende zu sozialen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen und kulturellen Themen kostenfrei. Konkret heißt das Unterstützung bei der Wohnungs- und Jobsuche, Psychologische- und Studienberatung sowie Angebot von Workshops. Das Studentenwerk betreibt u.a. Mensen, Cafeterias und Kindertagesstätten.

Studien- und Promotionsförderung: Es gibt diverse Möglichkeiten, sich finanziell während des Studiums und für die Promotion fördern zu lassen. Um eine Förderung zu erhalten, muss man von einem Dozenten / einer Dozentin als förderungswürdig vorgeschlagen werden oder sich selbständig bewerben. Sollte eine Förderung angestrebt werden, empfiehlt es sich vorab beim Mentor / bei der Mentorin oder bei der Studienberatung über das Prozedere zu informieren. Einen Überblick gibt der Stiftungsindex.

Studienberatung: Es gibt allgemeine Studienberatung der TUB, die eher allgemeiner Natur ist und eine institutsinterne Beratung. Letztere existiert gleich zwei Mal:

  • Die studentische Studienfachberatung (Richy Bretzger: rbretzger (at) soz.tu-berlin (dot) de, Raum FR 2050) und
  • die Instituts-Beratung durch René Tuma (rene.tuma (at) tu-berlin (dot) de FR 2053).

Studienbescheinigung: Um weiterhin als Studierende der TU angemeldet zu bleiben, musst du die Semesterbeiträge pünktlich überweisen (bei einer Überschreitung der Fristen musst du mehr bezahlen! Meldest du dich nicht innerhalb der Frist zurück, kann es dir passieren, dass du exmatrikuliert wirst. Sollte Dir das passieren, ist es ziemlich aufwendig wieder als Studierender eingeschrieben zu werden).

Studiendarlehen: Um sich zusätzlich zum Bafög für einen kurzen Zeitraum finanziell abzusichern, kann ein Darlehen bei unterschiedlichen Einrichtungen beantragt werden. Das Darlehen ist verzinst und muss nach Abschluss des Studiums dementsprechend zurückgezahlt werden. Eine Reihe an Darlehen können für die Studienabschlussphase beantragt werden. Mittlerweile vergeben auch Banken Studiendarlehen, allerdings zu schlechteren Konditionen als z.B. Vereine. Genau Informationen sind bei der Studienberatung sowie dem Studentenwerk (www.studentenwerk-berlin.de) erhältlich.

Studienjahr: Beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des darauf folgenden Jahres. Ein Studienjahr besteht aus 2 Semestern. Das Wintersemester (WiSe) beginnt also zum 1. Oktober, das Sommersemester (SoSe) beginnt am 1. April. Semesterbeginn und Beginn der Vorlesungszeit sind nicht identisch! Das Semester beginnt in der Regel zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn.

Studienordnung: In der Studienordnung oder auch Prüfungsordung, sind alle Studien- und Prüfungsmodalitäten des Studiengangs (die juristisch durch das Hochschulgesetz geregelt sind) zu finden: Was Bestandteil des Studiums ist; wann, was, wie studiert werden soll und wie die Nebenfächer und Prüfungen geregelt sind.

Studieren an anderen Universitäten: Es ist jederzeit nach Absprache möglich, an anderen Berliner Universitäten (FU, HU, UdK) oder einer Berliner Fachhochschule Veranstaltungen zu besuchen. Das gilt sowohl für Veranstaltungen in der Soziologie, als auch im Wahlbereich. Es ist ratsam, vorher genau die Leistungsanforderungen sowie Anrechnungsmöglichkeit der Veranstaltungen in Erfahrung zu bringen und mit dem Dozenten der betreffenden Veranstaltung zu klären, ob eine Teilnahme möglich ist.

Studierendenservice-Express: Hier können zu gesonderten Sprechstunden in relativ kurzer Zeit alle Studienangelegenheiten, die eigentlich das Immaamt oder das Prüfungsamt erledigen, vorgenommen werden. Allerdings sind nicht alle Studienunterlagen von den dortigen MitarbeiterInnen einsehbar, so dass nur im Notfall auf diese Möglichkeit zurückgegriffen werden sollte.

SWS: Eine Semesterwochenstunde entspricht einer Unterrichtseinheit von 45 Minuten Dauer. Die in Lehrveranstaltungen von dieser Sitzungsdauer, findet jede Woche, ein ganzes Semester lang, statt. Beispiel: eine Lehrveranstaltung findet ein Semester lang jede Woche im Umfang von 90 Minuten statt, sie umfasst also 2 SWS.


T


[www.tubit.tu-berlin.de Tubit]: Das IT-Service Center der TUB, bietet viele Dienste z. B. Email, Internet-zugang, PC-Arbeitsplätze, Online-Festplatte, Druckmöglichkeiten, Handbücher, Beratungen etc. Jeder kann die Dienste nutzen, sofern er/sie über ein tubit-Konto verfügt.

tubit-Konto Jeder Studierende der TUB erhält zusammen mit dem Studierendenausweis ein TubIT-Konto.

U


UB: Universitätsinterne Abkürzung für die Universitätsbibliothek, auch VW-Bib genannt, da sie vom Volkswagen Konzern gesponsert wurde. Sie befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Zoo und wird gemeinsam mit der Universität der Künste (Udk) genutzt.

UdK: Universität der Künste - Nachbaruniversität der TU Berlin.

Urlaubssemester: Wenn du das Studium aus persönlichen Gründen unterbrechen musst, kannst du ein Urlaubssemester beantragen, ohne gleich exmatrikuliert zu werden. Ein Urlaubssemster kann über das Immatrikulationsamt beantragt werden.

Umsonstladen: Die so genannte " Umsonstlädin", kurz: ULA, wurde im Frühjahr 2009 auf Initiative von Studierenden der Grünen Uni ins Leben gerufen. Sie befindet sich im Erdgeschoss des HFT-Gebäudes, gegenüber der EN-Cafeteria am Landwehrkanal. Dort könnt ihr Bücher, Kleidung und kleinere Gebrauchsgegenstände kostenlos abgeben und abholen. Umsonstläden dienen dazu, überzählige oder subjektiv "unnütze" Waren aufzunehmen und einer sinnvollen Weiterverwendung zuzuführen, anstatt sie wegzuwerfen. Sie leisten einen Beitrag zum nachhaltigen und sozialen Wirtschaften.

V


Vorlesungsformen:

  • AS: Autonomes Seminar: Das ist eine Veranstaltungsform (meist in Seminarform) die von StudentInnen organisiert und durchgeführt wird. Nur nach vorheriger Absprache mit einem Dozenten können auch Seminarschein/Leistungspunkte in dieser Veranstaltung vergeben werden.
  • IV: Integrierte Veranstaltung; das ist eine Mischform von Veranstaltung. Vorlesungs- und Seminarform können sich hier abwechseln. Oder die Veranstaltung ist z.B. zur Hälfte eine Vorlesung und die andere Hälfte der Zeit werden Gruppenarbeiten o. ä. durchgeführt.
  • SE: Seminar. Das Seminar ist eine interaktive Form, in der basierend auf der gemeinsamen Lektüre eines Textes, Referate gehalten werden, um anschließend den Text und das Referat zu diskutieren.
  • TUT: Tutorium. Tutorien dienen der Vertiefung des in der Vorlesungs behandelten Stoffes. In der Soziologie werden sie oft durch studentische Tutor(inn)en durchgeführt. Der Aufbau entspricht dem von Seminaren.
  • VL: Vorlesung. In einer Vorlesung wird von dem Dozenten zu einem spezifischen Thema die gesamte Zeit referiert. Fragen und kleine Diskussionen sind am Ende der Veranstaltung möglich.

Vorlesungsverzeichnis: Hier sind alle Veranstaltungen (sowie Dozent, Ort, Zeit, Leistungsanforderungen) die an der TU-Berlin angeboten werden, aufgeführt. Es gibt kommentierte und unkommentierte Vorlesungsverzeichnise. In der kommentierten Form sind die einzelnen Veranstaltungshinweise mit einer kurzen Zusammenfassungs des Lehrinhaltes versehen.

VP = Vizepräsident


VV = Vollversammlung z. B. zum Beginn der Studi-Streiks

W


WZB: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Das WZB ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut das „problemorientierte Grundlagenforschung“ betreibt. Die Forschung am Institut ist nach thematischen Schwerpunkten organisiert wie z.B. Bildung, Arbeitsmarkt, Probleme des Sozialstaates, Demokratie, Mobilität, Innovationen. Das WZB kooperiert mit dem Institut für Soziologie. Mitarbeiter des WZB bieten daher auch Lehrveranstaltungen am Institut (z.B. Prof. Knie oder Prof. Hutter). Außerdem bietet das WZB interessante Praktikumsmöglichkeiten an. Sprecht dazu am besten direkt eine/n MitarbeiterIn des WZB an. Weitere Informationen findet ihr hier: http://www.wzb.eu

Z


ZTG: Zentrum für Technik und Gesellschaft. Das Zentrum für Technik und Gesellschaft ist eine inderdisziplnäre Einrichtung an der TU Berlin. Hier werden Projekte und Themen behandelt die Technik- und Gesellschaftswissenschaften verbinden sollen. Zum Teil übernehmen MitarbeiterInnen des ZTG auch Lehrveranstaltungen am IfS. Das ZTG bietet Praktikas und Nebenjobs an. Siehe: http://www.ztg.tu-berlin.