TU-Soziologie auf der Langen Nacht der Wissenschaften 2009
Berlin, 13.06.09 - Erstmals beteiligte sich das Institut für Soziologie an der Langen Nacht der Wissenschaften! Unsere Ausstellung beantwortete die Frage Wie verändert Technik Gesellschaft oder die Gesellschaft die Technik? Das Fachgebiet Methodenlehre zeigte die Kunst des Orientierens im dreidimensionalen Raum. Methoden-Teilnehmende führten Beobachtungen durch. Zudem nutzten die Soziologie-Studierenden die Gelegenheit zur Vorstellung der Fachschafts-Initiative.
Wieder einmal hatte die Berliner Wissenschaftslandschaft ihre Pforten zur "Langen Nacht" geöffnet. Bisher war die TU-Soziologie noch nicht mit einem eigenen Stand vertreten - wohl aus Mangel an Anschaulichkeit, wie mache dachten. Dass man dennoch einiges zeigen kann, bewies die gestrige Nacht. Unten, im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, bekamen die BesucherInnen die Aufgabe gestellt, mittels 3-D-Karten den Geodäten-Stand hoch über ihnen auf dem Dach zu erreichen. Der Ort ist uns Studis von der Soz.Party im letzten Sommer bekannt. Angelockt durch weitere Kinder-Events sowie Mess-Vorführungen genossen zahlreiche Familien - darunter auch die Knoblauchs - den Blick über die Skyline Berlins. Ein stahlend blauer Abendhimmel bot eine vorzügliche Fernsicht. Dabei konnten die BesucherInnen bei einem kleinen Imbiss etwas über Soziologie und Geodäsie erfahren. Zu fortgeschrittener Stunde pakte man dann am SOZ.INI-Stand die alten Klassiker aus: Adorno, Beck und Peter/Luckmann. Besonders die Dialektik der Aufklärung ließ das Herz so manchen Alt68ers höher schlagen.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten für diese gelungene Präsentation! --Chrischerf 13:11, 14. Jun. 2009 (CEST)
siehe auch: http://www.lndw.tu-berlin.de/course/view.php?id=1270
