Stadt- und Regionalplanung
Aus Soz-Wiki
Stadt- und Regionalplanung ist ein interdisziplinärer Studiengang. Die Studierenden lernen, bezogen auf Planungsräume unterschiedlicher Größe (vom Einzelgrundstück bis zu länderübergreifenden Geltungsbereichen) planerische, städtebauliche, gestalterische, (kultur-)historische, soziale, wirtschaftliche, ökologische Zusammenhänge zu erfassen, in einem Abwägungsprozess zu bewerten und vor dem Hintergrund neuer Anforderungen Nutzungs- und Gestaltungskonzepte zu entwickeln. Die Disziplin der Stadt- und Regionalplanung wird von der Entwicklung und den Problemen der Gesellschaft beeinflusst, es bestehen also wichtige Zusammenhänge mit der Soziologie. Vertieft werden kann diese Schnittstelle zwischen Soziologie und Stadtplanung dann auch im Wahlplichtbereich.Ab dem 3. Semester im Bachelor besteht die Möglichkeit, Stadt- und Architektursoziologie zu belegen und so komplementär zum technischen Nebenfach den soziologischen Blick auf das Nebenfach zu üben.
Für die Stadt-und Regionalplanung müsst ihr zumindest anfangs sehr viel Lernengagement und Zeit investieren.Das erste Modul im Umfang von 12 LP, das belegt werden muss, ist gleichzeitig das anspruchvollste und zeitaufwändigste. Es besteht zu einem wichtigen Teil aus Baurecht und wird mit einer dreistündigen Modulklausur am Ende des 2. Semesters abgeschlossen. Die anderen Module bestehend aus Denkmalschutz, Planungstheorie und einem selbst zu wählenden Vertiefungsbereich haben jeweils einen Umfang von 6 LP, die Noten für diese erhaltet ihr durch prüfungsäquivalente Leistungen, d.h. Referate, Essays oder mündliche Prüfungen. Da es nur fünf Plätze gibt, sollte man sich wirklich bewusst für das Fach entscheiden und sich auch möglichst vorher schon mit den Inhalten und Möglichkeiten beschäftigen.
Weitere Infos unter www.isr.tu-berlin.de
Nebenfachordnung: [[1]]
