Politisches Selbstverständnis der SozIni

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"SOZ.INI" steht für "Soziologie-Initiative" und ist die Fachschaftsinitiative der Soziologie-Studierenden an der TU Berlin. Es ist keine verfasste Fachschaft und hat keinen Fachschaftsrat, wie an vielen anderen deutschen Universitäten. Siehe hierzu einen Auszug aus dem deutschsprachigen Wikipedia:

"In einigen Bundesländern (etwa Berlin) ist die Bildung der Fachschaftsräte umstritten, da sie eine Dopplung der von den Studierenden gewählten Gremien bedeuten. Die Aufgaben der Fachschaftsräte übernehmen hier in der Regel freiwillig arbeitende Fachschaftsinitiativen ("Fachschaftsinis"), eine Konstituierung des gewählten Fachschaftsrates wird abgelehnt."[1]


Es folgt die politische Standortbestimmung der SozIni (kursiv), die derzeit im Studi-Kalender und anderen Veröffentlichungen des BreiLiBü steht. Hier können künftige Änderungswünsche und Ergänzungvorschläge gesammelt werden. Der Kalender kommt jedes Semester heraus:

Die SOZ-INI (SOZiologie-INItiative) ist eine offene, pluralistische Aktionsgruppe des Studiengangs Soziologie technikwissenschaftlicher Richtung. Wir möchten unser theoretisches Wissen in den praktischen Diskurs der Gesellschaft stellen. Unsere Aktivist(inn)en stehen ein für die Prädikate kritisch, solidarisch, basisdemokratisch. Kritisch, weil wir vermeintliche Selbstverständlichkeiten, wie die Demontage des humboldtschen Bildungsideals, hinterfragen. Solidarisch, weil wir Individualisierungen, wie den akademischen Karrierismus, beklagen. Basisdemokratisch, weil wir dezentrale Strukturen, wie die universitäre Selbstverwaltung, bewahren.

Die SozIni ist somit Teil jener diffusen Gemengelage außerparlamentarischer Politik im Nahbereich, die man mit Ulrich Beck als Subpolitik bezeichnen kann.


[bearbeiten] mikropolitische Binnenkräfte der SozIni

In den jüngsten Semestern kam es zu einer Wiederbelebung der studentischen Aktivitäten rund um die SozIni. Dabei haben sich zwei Strömungen herausgebildet, die jedoch nicht trennscharf sind: Der "hochschul-politische" und der "service-orientierte" Arm.

Die Vertreter_Innen der ersten Strömung sehen sich als verlängerte Arm, mittels dessen soziologische Perspektiven und Interessen in (hochschul-)politischen Auseinandersetzungen artikuliert werden sollen. Ihr Engagement besteht z.B. aus Wahlkampf und Gremienarbeit. Die Vertreter_Innen der zweiten Strömung verstehen sich als helfende Hand für die Belange zwischen den Soziologie-Studierenden. Ihre Hauptaktivität ist die interne Koordination der Studien- und Freizeitgestaltung.

Die Aktivitäten der beiden Arme schließen sich gegenseitig nicht aus. Manch ein Studierender engagiert sich beidseitig. Eine solidarische Integration wird daher angestrebt. Ein Mittel dazu ist das monatliche SozIni-Treffen, das jeden ersten Dienstag des Monats im I-Café stattfindet. Dazu sind sämtliche Soziologie-Studierende ganz herzlich eingeladen.

[bearbeiten] Siehe auch

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