Handbuch für angehende Soziologie-Studis

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Achtung, dies ist ein studentisches Projekt OHNE Gewährleistung auf Richtigkeit und kein öffentlich zu verwendendes Dokument! Auf dieser Seite findet die Koordination statt. Für Infos rund um Studium geh bitte zum Soz-Handbuch.

Idee für 2010 ist es, einen ansprechenden Reader zu gestalten. Wer hat Ideen und Texte, Comics oder Ratschläge die unbedingt mit aufgenommen werden sollen, müssen, können ...

Bis jetzt dabei:

  • Georg,
  • Heike
  • Sven
  • ....



Inhaltsverzeichnis

Was steht drin

Einführungstext

Huhu. Ich dachte mir, dass neben all dem trockenen Infokram vielleicht ein kleiner Text, der den Leuten wirklich Lust am Studieren macht und eine etwas lebendigere Perspektive auf das Fach Soziologie wirft, durchaus seine Daseinsberechtigung hätte. Ich hab mich mal an einem kleinen Entwurf versucht. Vielleicht gefällts ja.. (Sven)

Hi Sven, der Text ist echt klasse - aber könntest du ihn vllt. noch auf eine Seite runter kürzen. (Heike) Findet sich jetzt unter Soz-Handbuch


Beschreibung und Tipps zu den Technischen Nebenfächern

Achtung: Die folgenden Darstellungen basieren teilweise noch auf dem Diplom-Studium! Sie vermitteln einen groben Überblick. Zu den genauen Anforderungen im Bachelor-Studium informiert ihr euch am besten bei den Studienfachberatungen und lest die Nebenfachordnungen.




Arbeitswissenschaften setzen sich mit der menschengerechten Produkt sowie Arbeitsplatz- und Arbeitsorganisationsgestaltung auseinander. Das heißt, ihr beschäftigt euch damit, wie zum Beispiel Menschen vor den Gefahren an ihrem Arbeitsplatz geschützt werden können, wie der Arbeitsplatz aussehen muss um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, wie Stress vermieden werden kann, wie Werkzeuge, Maschinen und Produkte auszusehen haben usw. Der Lehrstuhl ist auf Probleme im Bereich Gesundheitssystem spezialisiert. In der Praxis sieht die Lehre anfangs folgendermaßen aus: Es gibt die Einführungsveranstaltung 1 und 2, die jeweils aus einer Vorlesung und einer Übung bestehen. Die Vorlesung besteht größtenteils aus (Powerpoint-)Referaten von Studenten aus verschiedenen Fachbereichen (BWL, VWL, Ingenieure und Soziologen; also Ihr), in denen jeweils ein Teilbereich (also z.B. Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz) vorgestellt werden. In der Übung wird der Kurs in kleine Gruppen aufgeteilt und ihr erhaltet eine Aufgabe, wie z.B. die Entwicklung eines Produktes für Senioren oder eines Konzeptes für ein Unternehmen. In dieses Projekt lasst ihr das in der Vorlesung gelernte Wissen einfließen. später könnt ihr euch spezialisieren und verschiedene Vertiefungsfächer wählen, die dann thematisch fokussierter sind und auch interessanter.

Das Fach Arbeitswissenschaften nicht besonders lernaufwenid und setzt keine Spezialkenntnisse voraus, ihr solltet jedoch bereit sein, relativ viel eurer Freizeit für die Projektarbeit und die Vorbereitung der Referate zu opfern. Viel Wert wird auch auf "Soft-Skills" gelegt, d.h. ihr sollt z.B. lernen mit Wirtschaftswissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Das nennt man dann Interdisziplinarität.

Die Prüfungen erfolgen während des Semesters, d.h. ihr erhaltet eine Note auf eure Referate und auf den Abschlußbericht eures Projektes. Evtl. müsst ihr auch mündliche Prüfungen für einzelne Kurse ablegen.

Infos unter [1]




Informatik:Für dich ist der graue Kasten namens Monitor und seine Funktionen bereits ein Begriff? Du würdest auch sagen, dass dich Programmieren, Soft- und Hardware interessieren?

Um im technischen Fach Informatik an der Uni gerüstet zu sein, braucht man gute Kenntnisse in Programmiersprachen. Mathekenntnisse sind nicht unbedingt nötig, man muss aber auf jeden Fall in der Lage sein, logisch denken zu können. NeueinsteigerInnen sollten sich schon von Beginn an sehr, sehr intensiv mit einer Programmiersprache (am ehesten JAVA) auseinandersetzen.

Die Prüfungsordnung (Diplom!!) empfiehlt für das erste Semester Informatik für Elektrotechniker (InfEt 1). Die 4-stündige Veranstaltung unterteilt sich wie üblich in 2 Stunden Vorlesung und 2 Stunden Übung. Die Vorlesung widmet sich dem Rechneraufbau und später der Programmiersprache JAVA. In der Übung werden praktische Aufgaben zur Vorlesung (Binärzahlen, logische Schaltungen, leichte Algorithmen) erläutert. In Gruppenarbeit werden die Aufgaben der Übung (meist außerhalb der Universität) erledigt. Am Ende des Semesters steht eine 2-stündige Klausur an. Auf InfEt 1 folgt eine zweite Veranstaltung die überraschenderweise InfEt 2 lautet. Hier wird auf den gewonnenen JAVA-Kenntnissen des ersten Semesters angeschlossen. Es werden komplexe Programme erstellt (z.B. Sortieralgorithmen, Baumstrukturen usw.).

Es muss sehr sehr viel Zeit zur Eigenarbeit eingeplant werden, die wöchentlich abzugebenden Übungsblätter bedeuten einen wirklich nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand, noch dazu ist die "Fachkultur" in Informatik etwas anders als bei den Soziologen, ihr solltet euch von Anfang an Kommilitonen suchen, die mit euch zusammen lernen. Wöchentliche Lerngruppen abzuhalten ist unabdingbar!

Informatik gehört zu den anspruchsvolleren technischen Fächern, doch neben der Monotonie am Rechner bietet das Fach attraktive Vertiefungsmöglichkeiten.

Die „Anstrengungen" lohnen sich, denn die beruflichen Aussichten sind gut!



--> die Beschreibung für den Technischen Umweltschutz ist sehr veraltet und nicht mehr zutreffend --> weitere Informationen gibt Prof. Baur

Technischer Umweltschutz:Die Lehrveranstaltungen des Fachs Technischer Umweltschutz (auch U-tex genannt) sind, zumindest im Grundstudium, auch für Studierende anderer Studiengänge verständlich und nachvollziehbar. Inhaltlich geht es erst einmal um die Struktur und Funktion von Ökosystemen. Wer in der Schule auch in der Oberstufe noch Biologie belegt hatte, wird vieles in den ersten zwei Semestern wiedererkennen. In anderen Veranstaltungen spielen auch die Bereiche Chemie und Erdkunde eine Rolle, jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen. Vorwissen ist praktisch, aber nicht unbedingt von Nöten.

Im Vergleich zu anderen technischen Fächern, wie z.B. Informatik, ist dieses Fach wohl mit weniger zusätzlichem Aufwand verbunden.

Im Grundstudium müssen Lehrveranstaltungen im Umfang von 14-16 Semesterwochenstunden (SWS) erbracht werden. Pflichtveranstaltungen sind dabei die beiden Vorlesungen Ökologie I+II mit jeweils 2 SWS und das die zweite Vorlesung begleitende Seminar „Angewandte Kapitel der Ökosystembetrachtung", das auch 2 SWS umfasst. Die erste Vorlesung wird im Wintersemester angeboten, die zweite Vorlesung und das Seminar im Sommersemester. Bei den Vorlesungen besteht keine Anwesenheitspflicht, in der Übung wird die Anwesenheit anhand von Unterschriften überprüft. Die verbleibenden 8 SWS sollen in einem Vertiefungsfach aus dem Bereich der Umwelttechnik (Mikrobiologie, Abfallwirtschaft, Systemumwelttechnik , Luftreinhaltung , Wasserreinhaltung etc.) belegt werden, wobei der hier gewählte Schwerpunkt dann auch später im Hauptstudium beibehalten werden sollte.




Verkehrswesen ist eines der Fächer, die im Rahmen des Soziologiestudiums als technisches Fach gewählt werden können. Wie bei den anderen Fächern ist es auch in diesem Fall ratsam, sich bei der Wahl über die Anforderungen und Bedingungen genau zu informieren. Denn ein nachträglicher Wechsel kann mit Unannehmlichkeiten verbunden sein. In dieser Darstellung geht es in erster Linie um die praktische Seite des Fachs. (Über die formale Struktur informiert ihr euch am besten in der betreffenden Nebenfachordnung und bei den zuständigen Studienfachberatungen.)

Verkehrswesen ist ein ingenieurswissenschaftlicher Studiengang, dessen Bachelor -Studium dem Maschinenbau ähnelt. Das Master-Studium gliedert sich je nach Anwendungsgebiet in die Unterbereiche Fahrzeug-, Flug- und Schiffsverkehr sowie Verkehrsplanung. Die Lehre qualifiziert die Studierenden für technische oder planerische Tätigkeit im Verkehrssektor. Das betrifft die Verkehrswirtschaft wie beispielsweise die Automobilindustrie. Daneben sind aber auch Behörden, Planungsbüros oder Forschungsstellen potentielle Arbeitsplätze.

Als Soziologie-Studierende nehmt ihr nur an einzelnen Verkehrs-Veranstaltungen teil. Am Anfang sind auch Veranstaltungen mit technischen und mathematischen Inhalten zu belegen für die teilweise eine schriftliche Klausur zu bestehen ist. Eine zeitintensive Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten solltet ihr daher einplanen, um die Klausuren zu bestehen. Da ihr jedoch pro Semester nur ein oder zwei Veranstaltungen im technischen Fach besucht, ist dies neben den Soziologie-Seminaren durchaus zu bewältigen. Im fortgeschrittenen Studium sind vorzugsweise Veranstaltungen vorgesehen, die Bezüge zur Verkehrssoziologie aufweisen. (Verkehrssoziologie beinhaltet z. B. Verkehrsverhalten und Mobilitätsbedürfnisse von sozialen Gruppen.) Solche Bezüge bieten vor allem die Verkehrsplanung, insbesondere der Ansatz der „integrierten Verkehrsplanung“. Das bedeutet, dass neben technischen Parametern auch soziale Aspekte in die Planung eingehen sollen − z. B. unterschiedliche Lebensstile, individuelle Verkehrsmittelwahl oder der demographischer Wandel). Siehe hierzu auch: http://www.verkehrsplanung.tu-berlin.de

Verkehrs-Soziolog(inn)en können diese sozio-technischen Schnittstellen herstellen und interdisziplinär im Verkehrssektor arbeiten. Sie können statistische Analysen erstellen, Feldforschung betreiben oder technische Innovationswege mitverfolgen. Verkehrswesen bietet Soziolog(inn)en spannende und abwechslungsreiche Verknüpfung zwischen Sozialtheorie und Planungshandeln.




Stadt- und Regionalplanung ist ein interdisziplinärer Studiengang. Die Studierenden lernen, bezogen auf Planungsräume unterschiedlicher Größe (vom Einzelgrundstück bis zu länderübergreifenden Geltungsbereichen) planerische, städtebauliche, gestalterische, (kultur-)historische, soziale, wirtschaftliche, ökologische Zusammenhänge zu erfassen, in einem Abwägungsprozess zu bewerten und vor dem Hintergrund neuer Anforderungen Nutzungs- und Gestaltungskonzepte zu entwickeln. Die Disziplin der Stadt- und Regionalplanung wird von der Entwicklung und den Problemen der Gesellschaft beeinflusst, es bestehen also wichtige Zusammenhänge mit der Soziologie. Vertieft werden kann diese Schnittstelle zwischen Soziologie und Stadtplanung dann auch im Wahlplichtbereich.Ab dem 3. Semester im Bachelor besteht die Möglichkeit, Stadt- und Architektursoziologie zu belegen und so komplementär zum technischen Nebenfach den soziologischen Blick auf das Nebenfach zu üben.

Für die Stadt-und Regionalplanung müsst ihr zumindest anfangs sehr viel Lernengagement und Zeit investieren.Das erste Modul im Umfang von 12 LP, das belegt werden muss, ist gleichzeitig das anspruchvollste und zeitaufwändigste. Es besteht zu einem wichtigen Teil aus Baurecht und wird mit einer dreistündigen Modulklausur am Ende des 2. Semesters abgeschlossen. Die anderen Module bestehend aus Denkmalschutz, Planungstheorie und einem selbst zu wählenden Vertiefungsbereich haben jeweils einen Umfang von 6 LP, die Noten für diese erhaltet ihr durch prüfungsäquivalente Leistungen, d.h. Referate, Essays oder mündliche Prüfungen. Da es nur fünf Plätze gibt, sollte man sich wirklich bewusst für das Fach entscheiden und sich auch möglichst vorher schon mit den Inhalten und Möglichkeiten beschäftigen.

Weitere Infos unter www.isr.tu-berlin.de

Personen am Institut für Soziologie

Professor(inn)en:

  • Prof. Dr. Rammert (geschäftsführender Direktor des IfS FG Tech;niksoziologie)
  • Prof. Dr. Knoblauch (FG Allgemeine Soziologie, insb. Theorie moderne Gesellschaften)
  • Prof. Dr. Windeler (FG Organisationssoziologie)
  • Prof. Dr. Baur (FG Methodenlehre)
  • Prof. Dr. Funken (FG Medien- u. Geschlechtersoziologie)
  • Prof. Dr. Walter (FG Stadt- u. Regionalsoziologie)
  • Prof. Dr. Bodenschatz (FG Planungs- u. Architekursoziologie)


SOZ.INI-VertreterIn in Institutsrat:

  • Katharina Oehme
  • Marc Schmieder


SOZ.INI-Vertreter im Fakultätsrat der Fak. VI:

  • Luisa Grabner
  • Katrin Lauterbach
  • Christian Scherf


SOZ.INI-Vertreter im StuPa und AStA:

  • Nils Becker
  • Nils Döring
  • Christian Meyer
  • Martin Hollstein (Holli)


Studienfachberatungen am IfS:

  • René Tuma (Studienfachberater)
  • Richy Bretzger (stud. Studienfachberater und Praktikabüro)

Greminkunde + Unipolitik

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Wissenswerte Stichworte zu Soziologie, Studienalltag und Unipolitik

Hab ich jetzt einfach mal ausgelagert. Zu finden unter Glossar und dann unter Wissenswerte Stichworte zu Soziologie, Studienalltag und Unipolitik. (Heike)

Campusleben