Fabrikmanagement

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(Aus der Nebenfachordnung:) Ein wichtiger Typus modernder Organisationen sind Unternehmen aus der herstellenden Industrie. Das Fach Organisationssoziologie fokussiert vornehmend auf die (intra- und interorganisationalen) sozialen Aspekte von Organisationen, die Wechselwirkungen zwischen Organisationen und Gesellschaft sowie zwischen Organisation und Technik. Da zu herstellenden Betrieben immer auch Fabriken gehören, müssen hier zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden, insbesondere technologische Aspekte und Probleme des Managements von Produktion, Fertigung und Fabriken. Weiterhin muss berücksichtigt werden, dass in vielen modernen Unternehmen die Produktion global organisiert ist. Simultane Innovation von Produkten und Prozessen in vielfältigen Netzwerken der Wertschöpfung prägt die technische Unternehmensführung der Zukunft. Dabei wird die Montage als letzte Stufe des Herstellungsprozesses zum logistischen Orientierungspunkt des Fabrikbetriebes. Das Technische Fach „Fabrikmanagement“ fokussiert daher auf die technischen und betriebswirtschaftlichen Aspekte des modernen Fabrikbetriebs. Ausgangspunkt ist der Ansatz eines integrierten Fabrikbetriebs, der die Wechselwirkungen von Produkt, Betriebsmittel und Organisation der Fabrik sowie deren Umfeld in den Blick nimmt. Herausforderungen, die im Rahmen des Technischen Fachs behandelt thematisiert werden können, sind:

  • Planung von Montage-, Demontage- und Transportabläufen
  • Auslegung, Konstruktion und Realisierung automatisierter Montage- und Handhabungsanlagen
  • Experimentelle Überprüfung von Montage- und Demontageprozessen
  • Integrierte Fabrikplanung, Arbeitsgestaltung und -organisation


Nebenfachordnung: http://www.soziologiker.de/media/nfo/NFO_Fabrikmanagement.pdf

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