Arbeitswissenschaften
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Arbeitswissenschaften setzen sich mit der menschengerechten Produkt sowie Arbeitsplatz- und Arbeitsorganisationsgestaltung auseinander. Das heißt, ihr beschäftigt euch damit, wie zum Beispiel Menschen vor den Gefahren an ihrem Arbeitsplatz geschützt werden können, wie der Arbeitsplatz aussehen muss um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, wie Stress vermieden werden kann, wie Werkzeuge, Maschinen und Produkte auszusehen haben usw. Der Lehrstuhl ist auf Probleme im Bereich Gesundheitssystem spezialisiert. In der Praxis sieht die Lehre anfangs folgendermaßen aus: Es gibt die Einführungsveranstaltung 1 und 2, die jeweils aus einer Vorlesung und einer Übung bestehen. Die Vorlesung besteht größtenteils aus (Powerpoint-)Referaten von Studenten aus verschiedenen Fachbereichen (BWL, VWL, Ingenieure und Soziologen; also Ihr), in denen jeweils ein Teilbereich (also z.B. Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz) vorgestellt werden. In der Übung wird der Kurs in kleine Gruppen aufgeteilt und ihr erhaltet eine Aufgabe, wie z.B. die Entwicklung eines Produktes für Senioren oder eines Konzeptes für ein Unternehmen. In dieses Projekt lasst ihr das in der Vorlesung gelernte Wissen einfließen. später könnt ihr euch spezialisieren und verschiedene Vertiefungsfächer wählen, die dann thematisch fokussierter sind und auch interessanter.
Das Fach Arbeitswissenschaften nicht besonders lernaufwenid und setzt keine Spezialkenntnisse voraus, ihr solltet jedoch bereit sein, relativ viel eurer Freizeit für die Projektarbeit und die Vorbereitung der Referate zu opfern. Viel Wert wird auch auf "Soft-Skills" gelegt, d.h. ihr sollt z.B. lernen mit Wirtschaftswissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Das nennt man dann Interdisziplinarität.
Die Prüfungen erfolgen während des Semesters, d.h. ihr erhaltet eine Note auf eure Referate und auf den Abschlußbericht eures Projektes. Evtl. müsst ihr auch mündliche Prüfungen für einzelne Kurse ablegen.
Infos unter [1]
Nebenfachordnung: [2]